Unser Headliner am Freitag zählt zu den aktuell aktivsten Vertreter*innen der Riot-Grrrl-Bewegung und wird oft mit Bands wie „Bikini Kill“, „Fugazi“ oder „War on Women“ genannt und verglichen. Ihrer Musik, die sie selbst als „Feminist-post-Hardcore“ beschreiben zeichnet sich durch viele Elemente aus dem Punk- und Hardcore-Bereich aus. Zusammen mit den Texten die ganz klare Aussagen treffen, gelingt es der Band kraftvoll und intensiv wichtige politische Themen zu transportieren. Die Band stellt sich klar gegen jede Form der sexualisierten Gewalt und widerspricht den vorherrschenden Geschlechterrollen und -bildern, kritisiert und thematisiert dabei auch die sexistischen Strukturen in der Punk- und Hardcoreszene und versucht so diese zu ändern. Der Name „Petrol Grils“ ist dabei an die „Pétroleuses“, einer Fruppe von französischen Revolutionärinnen angelehnt.