UNSER SELBSTVERSTÄNDNIS

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Das Holzrock Open Air ist ein linksautonomes Musik- und Kulturfestival. Das Festival wird von unterschiedlichen Menschen ehrenamtlich nach dem DIY (do-it-yourself) Prinzip organisiert. In monatlich stattfindenden Plenen kann sich jede*r einbringen dabei streben wir in Grundsatzentscheidungen einen Konsens an. Die Festivalorga steht das ganze Jahr über für interessierte Mitwirkerende und neue Ideen offen.

Das Holzrock soll ein diskriminierungsfreier Ort der Vielfalt sein, in dem Grenzen anderer respektiert werden und sich jede*r unabhängig von Herkunft und Genderidentität frei entfalten kann. Daher hat bei uns respektloses und übergriffiges Verhalten gegenüber Mensch, Tier und Natur nichts zu suchen. Bei uns herrscht kein Konsumzwang. Es geht nicht um Profit, sondern darum, dass möglichst viele Menschen ein schönes Festival zusammen gestalten und erleben können.Das Holzrock entsteht miteinander füreinander, weil es Spaß macht und deshalb verstehen wir uns nicht als Dienstleistende.

Unser Ziel ist es, Subkultur zu fördern und die regionale Kulturszene zu unterstützen sowie einen Raum für politische Ideen und Diskussionen zu schaffen.

PREISE

Eintritt für ein Festival-Tag (Fr.): 10€

Eintritt beide Festival-Tage (Fr. + Sa.): 15€

KINDER- UND KULTURPROGRAMM

Das Kinder- und Kulturprogramm wird für Kinder und ihre Begleitpersonen,
die ausschließlich das Kinder- und Kulturprogramm sehen möchten, kostenlos angeboten.

CAMPING

Zeltmöglichkeiten gibt es kostenlos direkt am Festivalgelände.
Unser Zeltplatz ist in zwei Bereiche eingeteilt („Familienwiese“ + „Andere“)
und ist auch für FestivalbesucherInnen mit Kinder geeignet.
Camping mit Wohnmobilen, kleinen Wagen oder Bussen ist nicht erlaubt.

TOILETTEN, DUSCHE & WASSER

Eine (kalte) Dusche wird jährlich zwischen Festival-Gelände
und Zeltwiese aufgebaut, sowie Toilettenwägen und
einem barrierefreien „Toitoi“. Wasser könnt ihr euch an
verschiedenen Punkten auf dem Gelände kostenlos besorgen.

WO?

Das Gelände des Holzrock Open Air befindet sich im kleinen Sengelenwäldchen
am Sengelenweg in Schopfheim im Südschwarzwald. In folgendem Link sind
genaue Park-/ Camp-/ Anfahrtsmöglichkeiten aufgezeigt.

Google-Maps Link

Vom Bahnhof sind es etwa 10 Minuten Fußweg, von den ausgeschilderten,
für FestivalbesucherInnen vorgesehenen Parkplätzen etwa 5 Minuten.
Fußwege werden im Vorfeld vom Holzrock ausgeschildert und gekennzeichnet.

VERPFLEGUNG AM HOLZROCK

Die kulinarische, vegane Seite des Holzrock wird seit vielen Jahren von
der Freiburger „Maulwurf-Gruppe“ bestritten, ein Kochkollektiv
leidenschaftlicher Volxköch_innen mit mobiler Küche.

Mehr Informationen zu den Maulwürfen findet ihr hier

Ihre Idee dahinter ist, dass Teilnehmer*innen von politischen Aktionen
(Besetzungen, Camps, etc…) sich selbst und gut versorgen können sollen.
(Wendet euch an maulwurfs@riseup.net falls ihr was auf die Beine stellen wollt!)
Unterstütz werden die Maulwürfe von Holzrock-Helfer*innen und/oder weiteren kleinen polit-/ Koch-Gruppen.

Fleisch wird am Holzrock nicht angeboten (!), kann aber selbst auf den DIY-Grills zubereitet werden.

GESCHICHTE

In seiner jetzigen Form gibt es das Holzrock seit 1991.
Eigentlich reicht die Geschichte des Holzrock aber sogar bis ins Jahr 1984 zurück,
als im Sengelenwäldchen in Schopfheim zum erstenmal so richtig der
Punk abging: das Woodrock war geboren! Veranstaltet wurde das Woodrock
hauptsächlich von der Antifa Lörrach und entwickelte sich schnell zu
einem Fest der bundesweiten linken Szene. 1990 schließich fluteten
schätzungsweise 3500 BesucherInnen das Festival und auch das kleine
Städtchen Schopfheim. Damit jedoch waren die Kapazitäten des
Veranstaltungsortes überfordert, aber auch ein wenig die der VeranstalterInnen selbst!
Auch die Natur des Sengelen (Naturschutzgebiet) verkraftete die Sache nicht
ganz so gut. Nicht zu vergessen, dass die Toleranz der Schopfheimer MitbürgerInnen
an ihre (engen) Grenzen stieß, als ihre Heimat kurzfristig in Punkrock- City verwandelt wurde.
So wurde also im Jahre 1991 der Name in Holzrock geändert und die
Werbung auf die nähere Umgebung beschränkt. Veranstaltet wurde es von
da an hauptsächlich von den „jungen“ Leuten des Irrlichts. Seit dem hat sich
die Besucherzahl auf rund 1000 eingependelt. 2008 wurde das Programm
um das Kulturzelt erweitert. 2010 schließlich wurde die Bühne des Sengelen in
Eigenarbeit tüvgerecht saniert. Eine vollständige Rückvergrünung des Sengelen
(wie von einigen Gemeinderatsfraktionen gefordert und vor Jahren auch mal beschlossen)
konnte so verhindert werden. Somit steht einer leuchtenden Zukunft vorerst nichts mehr im Wege!

2014 haben wir unser 30jähriges Bestehen gefeiert.